Torfverbot: Der stille Wandel in Mooren – Was Deutschland, Europa und die Welt bewegt

4. Dezember 2025

Warum Torf plötzlich zum Politikum wird

Torf – jahrzehntelang als beliebter Bodenverbesserer im Garten- und Landschaftsbau genutzt – steht 

heute zunehmend in der Kritik. Seine Nutzung zerstört wertvolle Moorlandschaften, setzt enorme 

Mengen an CO₂ frei und gefährdet wichtige Ökosysteme. Der weltweite Umgang mit Torf wird neu 

bewertet – und in vielen Ländern sogar verboten oder stark eingeschränkt.


1. Torfabbau: Eine unterschätzte Umweltbombe

  • Moore bedecken nur etwa 3 % der Erdoberfläche, speichern jedoch doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Welt zusammen.
  • Der Abbau von Torf führt zur Zerstörung dieser Moore und setzt gespeichertes CO₂ frei – ein Prozess, der über Jahrzehnte kaum rückgängig zu machen ist.
  • In Deutschland stammen rund 80 % des verwendeten Torfs aus eigenen oder baltischen Abbaugebieten.


2. Deutschland: Fahrplan zum Ausstieg

  • Ziele: Die Bundesregierung hat sich im Rahmen ihrer Klimastrategie verpflichtet, den Torfabbau und die torfbasierte Nutzung im Gartenbau bis spätestens 2030 zu beenden. 
  • Aktueller Stand:
  • Seit 2022 gilt ein schrittweiser Ausstiegsplan.
  • Der Einsatz in Hobbygärtnerei soll bereits ab 2026 untersagt werden.
  • Im professionellen Gartenbau wird der Umstieg durch Förderprogramme unterstützt.
  • Herausforderung: Ersatzstoffe wie Kompost, Holzfasern oder Kokosfasern sind verfügbar – aber in Qualität und Preis (noch) nicht durchgängig konkurrenzfähig.


3. Europa: Pionierregion oder Flickenteppich?

  • Niederlande: Hat sich mit einer „Torffreien Gartenbau“-Strategie international hervorgetan. Ziel: vollständiger Ausstieg bis 2025.
  • Österreich: Verbietet seit 2022 den Verkauf von torfhaltigen Substraten an Privatkunden.
  • Schweden und Irland: Traditionsreiche Torfländer – während Schweden restriktiver wird, steht Irland noch am Anfang des Ausstiegs.
  • EU-Ebene: Der Green Deal und die Biodiversitätsstrategie 2030 erkennen den Wert von Mooren an, aber ein europaweites Torfverbot gibt es bisher nicht.


4. Globaler Blick: Zwischen Abbauinteressen und Klimaschutz

  • Indonesien, Russland und Kanada gehören zu den größten Moorflächen-Besitzern und -Nutzern weltweit.
  • Kanada: Größter Exporteur von Torf – der kommerzielle Abbau ist stark reguliert und in Quebeck bereits verboten
  • Indonesien: Torfbrände dort sind eine der größten Emissionsquellen in Asien. Internationale Wiedervernässungsprojekte laufen, z. B. über UN-Initiativen.
  • UN und IPCC: Moor- und Torferhalt gelten zunehmend als Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele.


5. Alternativen: Was kann Torf ersetzen?

Angesichts des Torfausstiegs wächst die Bedeutung nachhaltiger und leistungsfähiger Ersatzstoffe. 

Neben etablierten Lösungen entstehen zunehmend innovative Substrate, die das Potenzial haben, 

Torf nicht nur zu ersetzen, sondern ökologisch zu übertreffen.

Klassische Alternativen:


  • Kompost und Rindenhumus: Regional verfügbar und bewährt, jedoch schwankend in Qualität.
  • Holzfasern und Kokosfasern: Luftdurchlässig und speicherfähig – jedoch oft mit globalen Lieferketten verbunden.
  • Pflanzenkohle & Schilfprodukte: Interessant für Spezialanwendungen, aber noch Nischenlösungen.


Power Substrate: Klimapositives Substrat aus Waldbrandholz

Ein vielversprechender Neuzugang im Markt ist von Power Substrate Inc. – ihr markengeschütztes 

biologisch aktives Substrat SuSoTM, das aus dem Totholz verbrannter Wälder hergestellt wird. 


Dieses Material:

  • nutzt eine bislang weitgehend unerschlossene Ressource (Brandholz), wird CO₂-arm mit Hilfe eines thermochemischen Umwandlungsverfahrens (Ompeco Converter) produziert,
  • weist hervorragende Eigenschaften hinsichtlich Wasserhaltevermögen, Luftdurchlässigkeit und Nährstoffpufferung auf,
  • ist torffrei, regional erzeugbar und zirkulär einsetzbar – auch im professionellen Gartenbau oder Vertical Farming.


Power Substrate Inc. verbindet also Klimaschutz, Forstwirtschaft und Kreislaufwirtschaft auf 

neuartige Weise und kann langfristig eine tragende Rolle beim Ersatz von Torf einnehmen.



Fazit: Torf gehört der Vergangenheit

Das Umdenken rund um Torf ist kein Modetrend, sondern eine ökologische Notwendigkeit. Die 

Politik zieht nach, die Industrie testet Alternativen, und immer mehr Gärtner:innen verzichten 

freiwillig. Ob Kanada, Deutschland und Europa beim Ausstieg Vorreiter bleiben oder nur 

zögerliche Mitläufer sind, wird sich an Taten zeigen – nicht an Plänen.


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HAMBURG / CALGARY - 05. März 2026 - In einer von geopolitischen Spannungen und Marktunsicherheiten geprägten Welt rückt die Sicherheit des Kapitals für professionelle und institutionelle Investoren weiter in den Fokus. Frank Meier, Mitgründer und Co-Investor des Green Future Private Circle, betont die Notwendigkeit stabiler Ankerpunkte in der Anlagestrategie. Seit über 20 Jahren investieren die Mitglieder des Private Circle erfolgreich in Kanada - ein Land, das heute mehr denn je als "Sicherer Hafen" gilt. Kanada: Stabilität trifft auf Wachstum "Für uns ist es ein essentielles Gefühl, unser Kapital und das unserer Partner sicher aufgehoben zu wissen", erklärt Frank Meier. Die Entscheidung für den kanadischen Markt basiert auf harten Fakten: -Exzellente Bonität: Kanada hält seit Jahrzehnten ein stabiles AAA-Rating bei führenden Agenturen. -Rechtssicherheit: Ein verlässliches britisches Rechtssystem und politische Stabilität bieten Schutz vor willkürlichen Enteignungen oder Währungskrisen. -Ressourcenreichtum: Als zweitgrößtes Land der Erde verfügt Kanada über die Rohstoffe der Zukunft. Impact Investment: Die Revolution des Substratmarktes Ein Kerninvestment des Private Circles ist die Power Substrate Inc. Eine Tochtergesellschaft der CoAlternativen Energy Gruppe. Das Unternehmen adressiert eines der drängendsten ökologischen Probleme der Landwirtschaft: den Schutz der Moore. Moore sind die effektivsten CO-Speicher der Erde, doch ihr Abbau für Torf steht vor dem globalen Aus. Power Substrate Inc. produziert aus Brandholz das hochwertige Substrat SuSoTM. Dieses dient als vollwertiger Ersatz für Torf und als Grundstoff für die industrielle Produktion von Biodünger. "Die Nachfrage ist massiv, da der Torfabbau in Regionen wie Quebec bereits verboten ist. Wir bieten die Lösung für ein Problem, das die gesamte Agrarbranche unter Zugzwang setzt", so Meier. Strategische Expansion und starke Partner Der Erfolg gibt dem Modell recht: Bereits vor dem offiziellen Produktionsstart ist das Substrat nahezu ausverkauft. -Kooperation in Alberta: Die Power Substrate Inc. intensiviert die Zusammenarbeit mit der United Farmers of Alberta (UFA), einem Verband mit über 100.000 Mitgliedern. -Internationale Nachfrage: Auch aus England erreichen das Unternehmen verstärkt Anfragen aufgrund der dortigen Torf-Ausstiegspläne. -Standortausbau: Um die enorme Nachfrage zu bedienen, expandiert der Circle weiter und errichtet eine Produktionshalle in Halifax. Exklusive Möglichkeiten für professionelle und institutionelle Investoren Aufgrund dieser Expansion öffnet der Green Future Private Circle seinen exklusiven Kreis für neue Mitglieder in Deutschland. Mit dem Evergreen Capital Modell bietet sich professionellen Anlegern die Chance auf ein Impact Investment, das ökologische Verantwortung mit der Sicherheit des kanadischen Marktes verbindet.
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